Alternativer Antrieb – quo vadis?

Alternative Antriebe bei Personenwagen und auch bei Nutzfahrzeugen sind in aller Munde. Vor allem seit das Thema ein politisches geworden ist, mit dem sich auch Zeitgenossen zu profilieren versuchen, die eigentlich andere Kernkompetenzen hätten.

Alternativer Antrieb – Hybridversionen statt Benzin- und Dieselmotoren

Was gibt es heute neben dem herkömmlichen Benzin- oder Dieselmotor überhaupt für Alternativen und was können Sie mit gutem Gewissen kaufen? Bei den Nutzfahrzeugen drängt sich vor allem im Fernverkehr oder dort, wo viel und langes Drehmoment gefragt ist (Kommunalfahrzeuge, Traktoren usw.) nach wie vor der Dieselmotor auf.

Da gibt es noch nicht viel Gescheiteres. Beim Verteilerverkehr in Städten und Agglomerationen hingegen halten viele Hersteller ganz gute Hybridversionen (elektrisch und Diesel) bereit, einige davon sogar voll elektrische. Gerade für einen Handwerker, der täglich seine 75 km oder so zu Baustellen oder Kunden abspult, sind Letztere nicht nur im Stadtverkehr eine perfekte und saubere Alternative.

Die Alltagstauglichkeit

Bei den Personenwagen beweisen heute allen voran Automobile mit Hybridantrieb ihre uneingeschränkte Alltagstauglichkeit. Sie werden von vielen Herstellern auch in verschiedensten Modellen aller Grössenordnungen angeboten. Falls Sie noch nie einen solchen Wagen gefahren haben, probieren Sie das doch einmal aus: Das Zusammenspiel zwischen dem Elektromotor und dem, der mit einem fossilen Brennstoff angetrieben wird, ist eine interessante und flotte Erfahrung.

Elektrisch oder elektrisch?

Bei den reinen Elektroautos macht vor allem ein etwas quer denkender Kalifornier von sich reden, sowohl positiv als auch negativ. Aber auch viele andere Hersteller bieten rein elektrisch angetriebene Modelle an und es lohnt sich durchaus, sich damit auseinanderzusetzen. Wichtig für Sie als Käufer ist aber das Bewusstsein um ihre Bedürfnisse an individuelle Mobilität. In einer Agglomeration macht ein Elektroauto wirklich Sinn und auch Spass. Möchten Sie damit aber täglich lange und weit unterwegs sein, denken Sie auch an die kalte und dunkle Jahreszeit.

Dann nämlich werden Sie nicht nur für die eigentliche Fortbewegung Energie brauchen, sondern gleichzeitig auch für Heizung, Beleuchtung, Scheibenwischer usw. Auch Autos mit «Wasserstoffantrieb» sind eigentlich elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Der über ein chemisches Verfahren hergestellte Wasserstoff dient lediglich zur Herstellung von elektrischer Energie für den Motor. Das macht die Herstellung kompliziert und teuer und über die Nachhaltigkeit herrscht noch nicht wirklich Einigkeit. So ist die erste Euphorie gedämpft und einige Autofabrikanten haben die weitere Entwicklung schon mal auf Eis gelegt.

Bioethanol und Gas

Die eigentlich durchaus umweltfreundlichen Motoren, die mit E85 (Bioethanol) oder aber auch mit Gas als Treibstoff angetrieben werden, haben sich hierzulande nie wirklich durchgesetzt. Das widerspiegelt sich leider nach wie vor auch in der Anzahl der Betankungsmöglichkeiten. Wie weit diese Alternativen neben den Hybridmodellen und den rein elektrischen Modellen mithalten können ist ungewiss.

Beim Thema «Verkauf von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben» wird vielerorts von hohen Zuwachsraten gesprochen und damit sogar geprahlt. Trotz alledem wird es aber seine Zeit dauern, bis die „Alternativen“ die Märkte übernommen haben. Nicht zuletzt in einem Land wie der Schweiz, wo immer noch traditionell und eher in grösseren Autodimensionen gedacht und gekauft wird.

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