Autonome Fahrzeuge

Positive oder negative Entwicklung in der Automobilbranche?

Autonome Fahrzeuge

Automobile, die gänzlich selbständig und autonom fahren, sind in aller Munde und die Menschen wissen kaum, was sie davon halten sollen. Beim einen mischen sich Angst und Ungewissheit vor dem Verlust eigener Individualität, der andere wiederum kann den technischen Fortschritt kaum erwarten.

#Autonome Fahrzeuge

Dabei gibt es längst Fahrzeuge, die ohne Fahrer auskommen. Zum Beispiel in der Industrie, wo Transportroboter ihren Weg mit Hilfe von Sensoren und einer Art «geplanter Navigation» finden. Auch für die Strasse gab es seit den 80er-Jahren immer wieder Versuchsfahrzeuge in verschiedenen Autonomiestufen (siehe Kasten), die allerdings im öffentlichen Verkehr bis jetzt nie zugelassen worden sind.

Ein Fahrzeug trifft Entscheidungen

Die Voraussetzung für autonomes Fahren sind einwandfrei funktionierende Sensoren für Radar, Kameras oder Laser, die mit der Motorsteuerung kompatibel sind. Das wäre heute alles kein Problem und zu haben. Heikler ist die eigentliche Autonomie eines Fahrzeuges. Wenn im zentralen Rechner alle «angelieferten» Informationen gesammelt und ausgewertet sind, muss dieser damit in eigener Regie die richtigen Entscheidungen treffen, und zwar immer. Einspuren, Schilder erkennen, schalten, beschleunigen, abbiegen, bremsen, anhalten, parkieren usw. sind dabei die einfacheren Übungen. Aber was ist, wenn ein Kind auf die Strasse rennt, gleichzeitig ein Bus entgegenkommt und rechts auf dem Trottoir vier Personen am Schwatzen sind? Was dann? Wohin weichen die rollenden eineinhalb Tonnen aus? Welchen Schaden oder gar welche Schäden nimmt das Auto in Kauf, was gewichtet es wie?

Wie viel wert ist welches Menschenleben?

Über die Auswirkungen, die solche ethischen Entscheidungen nach sich ziehen können, ist wohl noch ein eingehender Dialog mit allen Beteiligten gefragt. Schlussendlich muss dem Rechner beigebracht werden, wie er sich in welcher Situation zu verhalten hat und welche Befehle er «im Ernstfall» an die Technik weitergeben darf.

So oder so wird das autonome Fahrzeug unsere Mobilitätsgewohnheiten grundlegend verändern. Egal ob im individuellen oder im öffentlichen Verkehr. Wie schnell es kommt liegt nicht nur am technischen Fortschritt, sondern auch an der Akzeptanz in unserer Gesellschaft.

Die fünf Autonomiestufen

0Ein Fahrer bedient das Fahrzeug.
1Assistenzsysteme helfen dem Fahrer bei der Fahrzeugbedienung.
2Das Fahrzeug kann selber parkieren, die Spur halten, beschleunigen und bremsen.
3Das Fahrzeug fährt selbständig, ohne ständige Überwachung des Fahrers. Es blinkt, wechselt und hält die Spur, beschleunigt, bremst und fordert den Fahrer erst bei Bedarf auf, das Steuer zu übernehmen. Auf Autobahnen beispielsweise ist dieser Level heute denkbar.
4Das Fahrzeug übernimmt alle Systeme und Aufgaben alleine. Der Fahrer wird erst zum Übernehmen aufgefordert, wenn unmittelbar Probleme auftreten.
5Das Fahrzeug braucht keinen Fahrer mehr. Wenn das Ziel festgelegt und der Start freigegeben ist, fährt es alleine.

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