Flotte Lieferwagen

Lieferwagen

So entscheiden Sie sich für das richtige Modell

Leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 t sind von unseren Strassen immer weniger wegzudenken. Sie sind schnell, stark, wendig und schlucken teils riesige Ladevolumen. Im Gegensatz zu ihren schweren Brüdern unterliegen sie keinen Einschränkungen wie Nacht- oder Sonntagsfahrverboten. Sie sind auch nicht LSVA-pflichtig und dürfen erst noch mit jedem PW-Führerschein auf der Strasse bewegt werden.

Die Modellvielfalt und die Qual der Wahl

Das Angebot an Modellen und Ausführungen ist immens gross und die Vielfalt an Ausstattungsmöglichkeiten für den Laien beinahe unübersichtlich. Das weiss jeder, der sich schon mit der Evaluation eines Kastenwagens auseinanderzusetzen hatte. Es ist unumgänglich, sich beispielsweise vor dem Kauf eines Kastenwagens mit den wirklichen Anforderungen an denselben auseinanderzusetzen und dann professionelle Händler zu konsultieren. Sind Ihre Bedürfnisse nämlich einmal eingegrenzt und sauber definiert, sieht die Auswahl schon viel klarer aus.

Sind Sie ein Kurz- oder Langstreckenfahrer?

Als Viel- und Langstreckenfahrer oder wenn Sie oft schwere Lasten zu transportieren haben, setzen Sie auf den Dieselmotor. Er ist heute mit effizienten Abgasentgiftungssystemen ausgerüstet und damit massiv umweltverträglicher geworden. Für Kurzstrecken oder für Servicefahrzeuge eignet sich der Benzinmotor und für wirklich nur kurze Strecken oder in Agglomerationen der reine Elektroantrieb. Die umweltfreundlichen erd- und biogasbetriebenen Fahrzeuge kommen dann zum Einsatz, wenn täglich viele Kilometer zurückgelegt werden sollen. Erdgas ist um ein Drittel günstiger als Benzin oder Dieselöl und verursacht viel weniger CO2-Emissionen. Ob Sie einem manuellen oder einem automatisierten Getriebe den Vorzug geben, liegt nur in Ihrem Ermessen und bei Ihren Vorlieben. Auf die Leistung hat das heute keinen allzu grossen Einfluss mehr.

Komfortabel und sicher unterwegs

Wie Personenwagen sind heute auch Nutzfahrzeuge mit allerlei Komfort und vielen elektronischen Assistenten ausgestattet. Nicht nur wegen manchmal unübersichtlichen Dimensionen, sondern auch, weil ein Kastenwagen beladen sein Verhalten sehr stark und zeitweise auch ziemlich spontan verändern kann.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Marken und Modellen sind bei genauerem Hinsehen nicht mehr allzu gross. Keiner der Hersteller kann es sich leisten, mit seinem Angebotsniveau abzufallen und nicht mitzuschwimmen. Dasselbe gilt auch für die Kommunikation an Bord: wo früher das «Radio-/Cassetten-Gerät» montiert war, thront heute ein Display mit Touchscreen, Bluetooth, Navigation und vielem mehr.

Auch auf dem Parkett der Nutzfahrzeuge bewegen wir uns als Übersetzer, Verfasser, Lektoren oder Schreiber so sicher wie in allen Branchen.

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So finanzieren Sie Ihr neues Auto

Neuwagen Audi

Für die Finanzierung Ihres neuen Autos haben Sie zum guten Glück verschiedene Möglichkeiten; egal ob Occasion oder Neuwagen.

Der grösste Vorteil der Barzahlung liegt auf der Hand: Das Objekt der Begierde ist bezahlt und als Besitzer können Sie damit tun und lassen, was Sie wollen. Der grösste Nachteil ist ebenfalls schnell erkannt: Das Geld ist definitiv weg und steht für nichts anderes mehr zur Verfügung. Umgehen könnten Sie Letzteres, indem Sie einen sogenannten Kreditkauf tätigen und den gesamten Kaufbetrag mit Hilfe einer Bank in gut verdaubare Monatsraten aufteilen. Das Auto gehört dann allerdings nicht Ihnen, sondern dem Kreditgeber, bis die letzte Rate bezahlt ist.

Leasing – die bequeme Alternative

Das Auto zu leasen ist eine interessante Alternative: nutzen statt besitzen. Juristisch betrachtet überlässt der Leasinggeber – die Bank – dem Leasingnehmer – Ihnen – ein Investitionsgut gegen Bezahlung über eine vorbestimmte Zeitdauer zum Gebrauch. Nach Ablauf dieser Dauer, bei Privatpersonen in der Regel nach vier Jahren, nimmt der Garagist den Wagen zu einem vertraglich vereinbarten Betrag wieder zurück und Sie beginnen das Spiel mit einem neuen Auto von vorne. Die monatliche Rate wird hier günstiger sein als beim Kreditkauf, weil ja nur die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem vereinbarten Rückkaufswert bezahlt und verzinst werden muss.

Leasing vs. Miete

Der Begriff «Leasing» stammt aus dem Englischen und bedeutet «Miete». Neben den Gemeinsamkeiten zur Miete gibt es allerdings einige wesentliche Unterschiede, die das Leasing häufig zur besseren Lösung machen. Zum Beispiel, wenn Wartungs- und Instandsetzungsleistungen oder ein kompletter Satz Winterräder und anderes Zubehör auf den Leasinggeber umgewälzt werden können. Neben der eigentlichen Finanzierung des Kaufpreises wird so auch der Unterhalt Ihres neuen Autos in die Leasingrate mit eingerechnet und Sie bezahlen bis zum Ablauf der Leasingdauer
immer eine gleichbleibende Monatspauschale. Das Fahrzeug ist damit von Anfang an klar kalkulierbar und wird Sie kaum je mit unangenehmen Überraschungen konfrontieren.

Was nun: Leasing, Kauf oder Miete?

Die Barzahlung ist nach wie vor die günstigste Art, um ein neues Auto zu kaufen, weil Sie keine Finanzierung mitzahlen müssen. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Geld vollumfänglich da ist und für die Anschaffung zur Verfügung steht.

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Automobiles Fachchinesisch

ABS, ASR, Allradlenkung, ESP, Stauassistent usw. Hand aufs Herz: Wer weiss wirklich, was hinter diesen Begriffen steckt?

Die Autowelt ist voller fremder Begriffe und Abkürzungen. Sie begegnen uns überall dort, wo schlagkräftige und vielversprechende Verkaufsargumente gefragt sind. Solche können sie allerdings nur dann sein, wenn jedermann sie versteht und zuordnen kann. Für nicht so Sattelfeste folgen hier ein paar geläufige Beispiele:

Beim ABS (Anti-Blockiersystem) verteilt eine elektronische Steuerung die Bremskraft individuell auf jedes einzelne Rad und sorgt dafür, dass es beim Bremsen nicht blockieren kann. Wenn die Räder während dem Bremsvorgang nicht rollen, ist die Fuhre nämlich nicht mehr lenkbar und rutscht auf und manchmal auch von der Fahrbahn – egal, ob Hindernisse im Weg stehen oder nicht. Der erste mit ABS ausgestattete Personenwagen war übrigens der Jensen FF aus dem Jahr 1966.

Die ASR (Antriebsschlupfregelung) ermöglicht eine optimale, möglichst verschleissfreie Beschleunigung auch auf schlechtem Untergrund. Wenn die angetriebenen Räder durchdrehen, regelt die Motorsteuerung den Antrieb bis die Haftung und damit die Traktion auf der Strasse wieder stimmt. 1971 begann General Motors damit, Buick Oberklassemodelle mit der Antriebsschlupfregelung «MaxTrac» auszurüsten.

Eine Allradlenkung gab es bis anhin (und auch heute noch) vor allem bei grossen und langen Nutzfahrzeugen, damit diese bei bescheidenen Platzverhältnissen besser manövriert werden können. Seit geraumer Zeit hat sie aber auch den Weg in Personenwagen gefunden, um bei diesen ebenfalls den Wendekreis, vor allem aber die Stabilität auf der Strasse zu optimieren. Technisch gibt es verschiedene Möglichkeiten, die hinteren Räder «ein bisschen» mitlenken zu lassen. Als erster verbaute Honda 1987 ein mechanisches System in den Prelude.

ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) heisst ein Assistent, der durch eine ständige Kontrolle der Fahrsituation einzelne Räder abbremst, wenn ein Fahrzeug nach einer Lastwechselreaktion in Grenzbereichen ausbrechen und schleudern will. Mercedes Benz hat 1995 als erster damit begonnen die S-Klasse auszurüsten.

Der Traffic Jam Assistant (Stauassistent) ist in der Lage ein Fahrzeug zu bremsen, zu beschleunigen oder zu lenken. Dank dem Zusammenspiel eines Abstandsregeltempomaten und dem Spurhalteassistenten erkennt das Auto über eine Kamera den Strassenverlauf sowie Markierungen und, ob die Fahrzeuge vor einem ihr Tempo verringern oder beschleunigen. Mit diesen Erkenntnissen wird die Fahrweise ständig angepasst.

So gibt es tausende Begriffe, die hier erläutert werden könnten. Wir tun das übrigens in allen Sprachen der Welt, egal wie komplex ein Thema auch sein mag. Stellen Sie uns auf die Probe und verlangen Sie ein Angebot.

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Alternativer Antrieb – quo vadis?

Alternative Antriebe

Alternative Antriebe bei Personenwagen und auch bei Nutzfahrzeugen sind in aller Munde. Vor allem seit das Thema ein politisches geworden ist, mit dem sich auch Zeitgenossen zu profilieren versuchen, die eigentlich andere Kernkompetenzen hätten.

Hybridversionen statt Benzin- und Dieselmotoren

Was gibt es heute neben dem herkömmlichen Benzin- oder Dieselmotor überhaupt für Alternativen und was können Sie mit gutem Gewissen kaufen? Bei den Nutzfahrzeugen drängt sich vor allem im Fernverkehr oder dort, wo viel und langes Drehmoment gefragt ist (Kommunalfahrzeuge, Traktoren usw.) nach wie vor der Dieselmotor auf. Da gibt es noch nicht viel Gescheiteres. Beim Verteilerverkehr in Städten und Agglomerationen hingegen halten viele Hersteller ganz gute Hybridversionen (elektrisch und Diesel) bereit, einige davon sogar voll elektrische. Gerade für einen Handwerker, der täglich seine 75 km oder so zu Baustellen oder Kunden abspult, sind Letztere nicht nur im Stadtverkehr eine perfekte und saubere Alternative.

Die Alltagstauglichkeit

Bei den Personenwagen beweisen heute allen voran Automobile mit Hybridantrieb ihre uneingeschränkte Alltagstauglichkeit. Sie werden von vielen Herstellern auch in verschiedensten Modellen aller Grössenordnungen angeboten. Falls Sie noch nie einen solchen Wagen gefahren haben, probieren Sie das doch einmal aus: Das Zusammenspiel zwischen dem Elektromotor und dem, der mit einem fossilen Brennstoff angetrieben wird, ist eine interessante und flotte Erfahrung.

Elektrisch oder elektrisch?

Bei den reinen Elektroautos macht vor allem ein etwas quer denkender Kalifornier von sich reden, sowohl positiv als auch negativ. Aber auch viele andere Hersteller bieten rein elektrisch angetriebene Modelle an und es lohnt sich durchaus, sich damit auseinanderzusetzen. Wichtig für Sie als Käufer ist aber das Bewusstsein um ihre Bedürfnisse an individuelle Mobilität. In einer Agglomeration macht ein Elektroauto wirklich Sinn und auch Spass. Möchten Sie damit aber täglich lange und weit unterwegs sein, denken Sie auch an die kalte und dunkle Jahreszeit. Dann nämlich werden Sie nicht nur für die eigentliche Fortbewegung Energie brauchen, sondern gleichzeitig auch für Heizung, Beleuchtung, Scheibenwischer usw. Auch Autos mit «Wasserstoffantrieb» sind eigentlich elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Der über ein chemisches Verfahren hergestellte Wasserstoff dient lediglich zur Herstellung von elektrischer Energie für den Motor. Das macht die Herstellung kompliziert und teuer und über die Nachhaltigkeit herrscht noch nicht wirklich Einigkeit. So ist die erste Euphorie gedämpft und einige Autofabrikanten haben die weitere Entwicklung schon mal auf Eis gelegt.

Bioethanol und Gas

Die eigentlich durchaus umweltfreundlichen Motoren, die mit E85 (Bioethanol) oder aber auch mit Gas als Treibstoff angetrieben werden, haben sich hierzulande nie wirklich durchgesetzt. Das widerspiegelt sich leider nach wie vor auch in der Anzahl der Betankungsmöglichkeiten. Wie weit diese Alternativen neben den Hybridmodellen und den rein elektrischen Modellen mithalten können ist ungewiss.

Beim Thema «Verkauf von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben» wird vielerorts von hohen Zuwachsraten gesprochen und damit sogar geprahlt. Trotz alledem wird es aber seine Zeit dauern, bis die „Alternativen“ die Märkte übernommen haben. Nicht zuletzt in einem Land wie der Schweiz, wo immer noch traditionell und eher in grösseren Autodimensionen gedacht und gekauft wird.

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Sie verstehen in einer Autogarage nur Bahnhof?

Hier erfahren Sie, was der Werkstattchef wirklich meint

Wenn der Werkstattchef der Garage des Vertrauens meint «jo, der Zahnriemen, der muss bald gewechselt werden» oder «mit diesem Auto können Sie keinen Rossanhänger ziehen, der hat zu wenig Njuutn» oder «mit dem Filter in Ihrer Klimaanlage werden Sie krank», dann tönt das für den Laien zwar interessant, aber damit hat sich’s dann auch.

Was bedeuten diese Fachausdrücke und vor allem auch in Franken, denn bei jeder dieser Aussage muss (oder will) der Fachmann etwas ändern oder anpassen. Oder er reicht Sie gleich in die Verkaufsabteilung weiter. Bleiben wir doch fürs Erste bei diesen drei Ausdrücken…

Zahnriemen wechseln oder nicht?

Zahnriemen Fachausdrücke AutoDer Zahnriemen, auch Synchron- oder Steuerriemen genannt, passt dank seiner Zahnung exakt in eine ebenso gezahnte Riemenscheibe, über die er im Motor die Kurbelwelle mit der Nockenwelle verbindet. Diese wiederum öffnet und schliesst in einer genau festgelegten Reihenfolge, zur richtigen Zeit und mit dem exakten Hub, die Ein- und Auslassventile. Dabei ist der Zahnriemen, der aus einem Polymergewebe besteht, massivsten Kräften ausgesetzt. Reisst er, werden die Ventile zum falschen Zeitpunkt geöffnet oder bleiben gar geöffnet und begrüssen dann auf unfreundliche Weise den Kolben, der sich beispielsweise auf der Autobahn bei 120 km/h gerade 50 Mal pro Sekunde hebt und wieder senkt. Tritt das ein, meldet sich der Motor mit irreparablen Schäden für immer ab. Wenn also der Werkstattchef meint, es wäre ein Wechsel angebracht, dann ist das so. Sonst wird’s echt teuer.

Newton entscheidet über Ihren Anhänger

AnhängerMit «Njuutn» meint der gute Mann die Masseinheit «Newtonmeter» (Nm = Newton mal Meter), welche das Drehmoment eines Motors angibt. Leistet der Motor beispielsweise 200 Nm bei 3’500 U/min, heisst das, dass er seine maximale Leistung bei eben diesen 3’500 U/min zur Verfügung stellt. Möchte man an seinem Auto einen 700 kg schweren Pferdeanhänger mit 900 kg Nutzlast sicher ziehen (und auch wieder anhalten), ist beim Zugfahrzeug Gewicht und viel Kraft gefragt. 200 Nm bei 3’500 U/min sind zu wenig, weil diese 200 Nm erst bei 3’500 U/min abgegeben werden. Ideal wäre, diese 200 Nm stünden bereits bei 1’200 und dann bis 3’000 U/min zur Verfügung und es handelt sich um einen Dieselmotor der konstruktionsbedingt deutlich mehr Drehmoment auf die Strasse bringt. Der Werkstattchef wird also die Verkaufsabteilung empfehlen oder vom Anhänger abraten. Abgesehen davon sind die Zuggewichte bei allen Automobilen von deren Zulassung her gegeben. Da kann man nicht einfach anhängen.

Die Klimaanlage als Bakterienschleuder

KlimaanlageZum Thema Filter in der Klimaanlage gibt es nicht viel zu sagen. Wo der Mann recht hat, hat er recht. Wird eine Klimaanlage – egal, ob im Auto oder nicht – schlecht oder gar nicht gewartet, blasen die Lüftungsdüsen statt einer erfrischenden Brise einen muffigen Geruch ins Wageninnere. Das ist aber nur das kleine Problem. Der muffige Geruch kommt nämlich von Bakterien, Pilzen, Viren und anderen Mikroorganismen, die dank dem Zusammenspiel der Wärme draussen und der in der Anlage entstehenden Feuchtigkeit, einen perfekten Nährboden finden. Die Folgen sind zuerst tränende Augen sowie ein Husten- und Niesreiz, dann ernsthafte Allergien und Erkrankungen. Der vom Fachmann angebotene Service lohnt sich also alleweil.

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Oldtimer-Importe in Eigenregie

Oldtimer Übersetzung

Das müssen Sie beachten

Für den Enthusiasten gibt es kaum Schöneres und Bewegenderes als die Überführung eines gut ausgewählten, in der Substanz gesunden Oldtimers oder auch Youngtimers in die heimische Garage. Vielleicht noch die vorgängige Vorbereitungs- und Evaluierungsphase im In- und Ausland, wobei diese je nachdem schon recht kompliziert ausfallen kann. Vor allem, wenn das Objekt der Begierde nicht aus der Schweiz stammt. Ist das ausgewählte Fahrzeug aber nachweislich in seinem Originalzustand, stimmen die Motor-, die Chassis- und die Getriebenummern mit den Papieren der allerersten Zulassung überein und meinen es alle ehrlich mit dem willigen Käufer, kann da nicht viel schiefgehen.

Oldtimer aus der EU

Fahrzeuge aus der Europäischen Union müssen zwingend den hiesigen Vorschriften entsprechen, sonst können sie in der Schweiz nicht eingelöst werden. Allerdings sind diese Vorschriften mehr oder weniger an diejenigen der EU angeglichen, was die Sache vereinfacht. Bei älteren Fahrzeugen sowieso, denn im Ausland bereits immatrikulierte Fahrzeuge, was bei einem Oldtimer ja in der Regel der Fall ist, gelten die schweizerischen Bestimmungen, die zum Zeitpunkt der ersten Inverkehrsetzung gültig waren. Die Überführung können Sie also getrost per Huckepack oder aber unkompliziert auf eigener Achse mit ausländischen Kontrollschildern vornehmen.

Spezialfall USA

Bei Fahrzeugen aus Übersee gilt ähnliches, aber der Transport ist komplizierter und kostspieliger. Die Gesetze sind zwar dieselben, aber wenn Sie beispielsweise einen Oldtimer aus den Staaten importieren, müssen Sie dann hier unter anderem den Tacho auf Kilometer und die Scheinwerfer auf das europäische Lichtbild umstellen.

Haben Sie schon alle Papiere?

Für die eigentliche Einführung in die Schweiz müssen Sie folgende Dokumente vorlegen: den Kaufvertrag und/oder die Rechnung mit und ohne Mehrwert- oder Umsatzsteuer, den Ursprungsnachweis, die originalen Fahrzeugpapiere, die im Ausland gestempelte Ausfuhrerklärung und die Einfuhrdeklaration.

Um auf der ganz sicheren Seite zu sein, ist ein Besuch beim Strassenverkehrsamt keine schlechte Idee. Da hier in der Schweiz doch 26 verschiedene Strassenverkehrsämter im wahrsten Sinne des Wortes ihres Amtes walten, ist es ratsam diesen Amtsweg in dem Kanton zu erledigen, in dem das Auto dann eingelöst wird. Dort kann anhand der Typengenehmigung klar definiert werden, was alles zum Fahrzeug gehört und was nicht und ob ein Import nachher Probleme aufwerfen kann.

Auf der sicheren Seite mit einer professionellen Übersetzung

Werden von Händlern oder Spediteuren in Übersee oder auch in Europa komplizierte Vertragswerke in den jeweiligen Landessprachen vorgelegt, lohnt sich vielleicht sogar eine Übersetzung in die deutsche Sprache. Nicht, dass es am Ende dann noch böse Überraschungen gibt…

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Warum Sie einmal im Leben mit einem Cabriolet
unterwegs sein sollten

Cabriolet Porsche

Fahrerlebnis unter freiem Himmel

Bei einem Cabriolet lässt sich das Dach vollständig öffnen. Egal ob es als Stoffdach fein säuberlich zusammengelegt oder als Stahl- oder Kunststoffdach im Kofferraum versenkt wird. Ist einmal alles offen, sitzen Sie im Freien und geniessen ein ganz besonderes, intensives Fahrerlebnis. In heutigen Fahrzeugen ist zwar vom Fahrtwind nicht mehr allzu viel zu spüren, da die obere Dachkante viel zu weit über den Fahrgastraum reicht. Sie atmen aber keine von Hightechfiltern gereinigte Luft ein, sondern 1:1 was Natur und Umwelt so alles hergeben. Abgesehen von alledem zieht ein Cabriolet nach wie vor viele Blicke auf sich; fröhliche sowie neidische.

Cabriolet – ein Auto mit Geschichte

Früher, also vor dem zweiten Weltkrieg, als die Automobile auf stabilen Chassis mit aufgeschraubten Karosserien unterwegs waren, war «Cabriolet oder nicht» noch eine Geldfrage. Denn so ein offenes, eigentlich halbes Fahrzeug – der Begriff «Cabriolet» stammt übrigens aus dem Kutschenbau – war deutlich günstiger zu produzieren als eine Limousine und damit umso erschwinglicher. Heute, mit den selbsttragenden Karosserien moderner Personenwagen sieht das freilich ganz anders aus. Das fehlende, sonst mittragende Dach, muss durch ausgeklügelte Verstrebungen im Fahrzeug ersetzt werden. Dies ist unter anderem schon aus Platzgründen nicht immer ganz einfach, dafür aber schön kostspielig.

Früher günstig – heute chic

War das Cabriolet also damals bei der Anschaffung eines Automobils einfach die günstigere Variante, gilt es heute als chic. Die in allen Fahrzeugklassen weitverbreiteten Coupé/Cabriolet-Versionen mit festem Stahldach anstelle des einst weitverbreiteten Stoffverdecks sind im Handling viel unkomplizierter geworden, auch wenn die Platzverhältnisse vor allem im Kofferraum eingeschränkt sind.

Fahrvergnügen bei Wind und Wetter

Cabrioletfahren erfreut sich auch in unseren Breitengraden wieder grosser Beliebtheit, was die Automobilindustrie auch entsprechend realisiert und aufgenommen hat. Es bedeutet genussreiches Vorwärtskommen; ein exklusives Vergnügen, abseits vom Alltag. Selbst bei leichtem Nieselregen, oder sogar im Winter bei schönem Wetter sind Oben-ohne-Ausflüge möglich; je nach Lust und Laune. Winterfahrten und überhaupt Temperaturschwankungen sind bei neueren Cabriolet-Modellen kein Problem mehr. Die heutigen Verdecke sind dicht und gut isoliert, und die Stoffverdecke sollten einfach sauber und trocken gehalten und nach Gebrauch immer gleich wieder geschlossen werden.

So wundert es auch niemanden, dass selbst ältere Occasionen noch sehr gefragt sind und ihre Anschaffung entsprechend teuer ist. Dafür hält sich der Wertverlust, gute Pflege vorausgesetzt natürlich, in Grenzen.

Wer sich kein Cabriolet leisten kann oder will, mietet sich einfach eines. Angebote gibt es genug.

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Sichere Auslandsreisen mit dem Auto

Übersetzung Auto Automobil

So verbringen Sie entspannte Ferien

Dass im Ausland vieles nicht so abläuft wie zu Hause, weiss jedes Kind. Ferienplaner tun gut daran, sich vor einer Reise mit den Gepflogenheiten der Transitländer und vor allem des Ziellandes auseinanderzusetzen. Dabei helfen Reiseführer, Strassenkarten, ein Besuch auf der Webseite des TCS oder ACS und Gespräche mit Personen, die sich bereits auskennen. Grundsätzlich gibt auch die Webseite des EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) wertvolle Auskünfte und Empfehlungen über praktisch jedes Land der Welt. Die Vorbereitungszeit ist bekanntlich beinahe so schön wie die Reise selber. Und dabei gilt: je mehr Sie wissen, desto ruhiger können Sie die Sache angehen.

Sichere Fahrt – aber wann, wo und wie?

Längst wird aus Sicherheitsgründen auch bei uns empfohlen, nur mit abgeschlossenen Türen und lieber tagsüber auf der Strasse unterwegs zu sein. Ausserdem sollten Sie Ihr Auto nicht irgendwo in einer Nebenstrasse abstellen. In vielen Ländern gilt das erst recht. Ein Raub oder Überfall bedeutet in der Regel das Ende Ihrer Ferien und zustäzlich viel Umtrieb, wenn nicht sogar bedeutend Schlimmeres.

Andere Länder, andere Sitten – auch auf der Strasse

Während der Fahrt sollten Sie dringend die Traditionen und Gewohnheiten der einheimischen Bevölkerung respektieren. Schliesslich interessiert sich niemand für schleichende Touristen, die nach irgendwelchen unwichtigen Zielen suchen und den Verkehr aufhalten. In grösseren Städten sollten Sie als cleverer Besucher sowieso die öffentlichen Verkehrsmittel bevorzugen. Oder aber Sie greifen auf seriöse, offizielle Taxis mit funktionierendem Taxameter zurück. Somit lassen Sie sich auf weniger Risiken ein.

Wichtige Dokumente – doppelt hält besser

Bei Auslandsreisen ist es ratsam, Dokumente wie Tickets, ID, Bestätigungen, Vouchers, Versicherungsnachweise usw. zu kopieren und neben den Originalen separat mitzuführen. Zuhause hinterlassen Sie bei einer Vertrauensperson nicht nur die Mobiltelefonnummer, sondern auch eine Liste der besuchten Hotels oder Verwandten.

Übersetzte Vollmacht für Auto und Nachbarskind

Ist man nicht im eigenen oder gemieteten Auto unterwegs, sollte unbedingt eine entsprechende Vollmacht des Besitzers mitgeführt werden. Dasselbe gilt wenn ein Enkel oder Nachbarskind mit in die Ferien darf. Wenn die Vollmacht dann noch in die richtigen Landessprachen übersetzt ist, gibt es weder am Zoll noch bei anderen Kontrollen grosse Diskussionen.

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