Sie verstehen in einer Autogarage nur Bahnhof?

Hier erfahren Sie, was der Werkstattchef wirklich meint

Wenn der Werkstattchef der Garage des Vertrauens meint «jo, der Zahnriemen, der muss bald gewechselt werden» oder «mit diesem Auto können Sie keinen Rossanhänger ziehen, der hat zu wenig Njuutn» oder «mit dem Filter in Ihrer Klimaanlage werden Sie krank», dann tönt das für den Laien zwar interessant, aber damit hat sich’s dann auch.

Was bedeuten diese Fachausdrücke und vor allem auch in Franken, denn bei jeder dieser Aussage muss (oder will) der Fachmann etwas ändern oder anpassen. Oder er reicht Sie gleich in die Verkaufsabteilung weiter. Bleiben wir doch fürs Erste bei diesen drei Ausdrücken…

Zahnriemen wechseln oder nicht?

Zahnriemen Fachausdrücke AutoDer Zahnriemen, auch Synchron- oder Steuerriemen genannt, passt dank seiner Zahnung exakt in eine ebenso gezahnte Riemenscheibe, über die er im Motor die Kurbelwelle mit der Nockenwelle verbindet. Diese wiederum öffnet und schliesst in einer genau festgelegten Reihenfolge, zur richtigen Zeit und mit dem exakten Hub, die Ein- und Auslassventile. Dabei ist der Zahnriemen, der aus einem Polymergewebe besteht, massivsten Kräften ausgesetzt. Reisst er, werden die Ventile zum falschen Zeitpunkt geöffnet oder bleiben gar geöffnet und begrüssen dann auf unfreundliche Weise den Kolben, der sich beispielsweise auf der Autobahn bei 120 km/h gerade 50 Mal pro Sekunde hebt und wieder senkt. Tritt das ein, meldet sich der Motor mit irreparablen Schäden für immer ab. Wenn also der Werkstattchef meint, es wäre ein Wechsel angebracht, dann ist das so. Sonst wird’s echt teuer.

Newton entscheidet über Ihren Anhänger

AnhängerMit «Njuutn» meint der gute Mann die Masseinheit «Newtonmeter» (Nm = Newton mal Meter), welche das Drehmoment eines Motors angibt. Leistet der Motor beispielsweise 200 Nm bei 3’500 U/min, heisst das, dass er seine maximale Leistung bei eben diesen 3’500 U/min zur Verfügung stellt. Möchte man an seinem Auto einen 700 kg schweren Pferdeanhänger mit 900 kg Nutzlast sicher ziehen (und auch wieder anhalten), ist beim Zugfahrzeug Gewicht und viel Kraft gefragt. 200 Nm bei 3’500 U/min sind zu wenig, weil diese 200 Nm erst bei 3’500 U/min abgegeben werden. Ideal wäre, diese 200 Nm stünden bereits bei 1’200 und dann bis 3’000 U/min zur Verfügung und es handelt sich um einen Dieselmotor der konstruktionsbedingt deutlich mehr Drehmoment auf die Strasse bringt. Der Werkstattchef wird also die Verkaufsabteilung empfehlen oder vom Anhänger abraten. Abgesehen davon sind die Zuggewichte bei allen Automobilen von deren Zulassung her gegeben. Da kann man nicht einfach anhängen.

Die Klimaanlage als Bakterienschleuder

KlimaanlageZum Thema Filter in der Klimaanlage gibt es nicht viel zu sagen. Wo der Mann recht hat, hat er recht. Wird eine Klimaanlage – egal, ob im Auto oder nicht – schlecht oder gar nicht gewartet, blasen die Lüftungsdüsen statt einer erfrischenden Brise einen muffigen Geruch ins Wageninnere. Das ist aber nur das kleine Problem. Der muffige Geruch kommt nämlich von Bakterien, Pilzen, Viren und anderen Mikroorganismen, die dank dem Zusammenspiel der Wärme draussen und der in der Anlage entstehenden Feuchtigkeit, einen perfekten Nährboden finden. Die Folgen sind zuerst tränende Augen sowie ein Husten- und Niesreiz, dann ernsthafte Allergien und Erkrankungen. Der vom Fachmann angebotene Service lohnt sich also alleweil.

Diesen Beitrag jetzt auf Social Media teilen:
Share on FacebookShare on Google+Share on LinkedInTweet about this on TwitterPin on Pinterest

Oldtimer-Importe in Eigenregie

Oldtimer Übersetzung

Das müssen Sie beachten

Für den Enthusiasten gibt es kaum Schöneres und Bewegenderes als die Überführung eines gut ausgewählten, in der Substanz gesunden Oldtimers oder auch Youngtimers in die heimische Garage. Vielleicht noch die vorgängige Vorbereitungs- und Evaluierungsphase im In- und Ausland, wobei diese je nachdem schon recht kompliziert ausfallen kann. Vor allem, wenn das Objekt der Begierde nicht aus der Schweiz stammt. Ist das ausgewählte Fahrzeug aber nachweislich in seinem Originalzustand, stimmen die Motor-, die Chassis- und die Getriebenummern mit den Papieren der allerersten Zulassung überein und meinen es alle ehrlich mit dem willigen Käufer, kann da nicht viel schiefgehen.

Oldtimer aus der EU

Fahrzeuge aus der Europäischen Union müssen zwingend den hiesigen Vorschriften entsprechen, sonst können sie in der Schweiz nicht eingelöst werden. Allerdings sind diese Vorschriften mehr oder weniger an diejenigen der EU angeglichen, was die Sache vereinfacht. Bei älteren Fahrzeugen sowieso, denn im Ausland bereits immatrikulierte Fahrzeuge, was bei einem Oldtimer ja in der Regel der Fall ist, gelten die schweizerischen Bestimmungen, die zum Zeitpunkt der ersten Inverkehrsetzung gültig waren. Die Überführung können Sie also getrost per Huckepack oder aber unkompliziert auf eigener Achse mit ausländischen Kontrollschildern vornehmen.

Spezialfall USA

Bei Fahrzeugen aus Übersee gilt ähnliches, aber der Transport ist komplizierter und kostspieliger. Die Gesetze sind zwar dieselben, aber wenn Sie beispielsweise einen Oldtimer aus den Staaten importieren, müssen Sie dann hier unter anderem den Tacho auf Kilometer und die Scheinwerfer auf das europäische Lichtbild umstellen.

Haben Sie schon alle Papiere?

Für die eigentliche Einführung in die Schweiz müssen Sie folgende Dokumente vorlegen: den Kaufvertrag und/oder die Rechnung mit und ohne Mehrwert- oder Umsatzsteuer, den Ursprungsnachweis, die originalen Fahrzeugpapiere, die im Ausland gestempelte Ausfuhrerklärung und die Einfuhrdeklaration.

Um auf der ganz sicheren Seite zu sein, ist ein Besuch beim Strassenverkehrsamt keine schlechte Idee. Da hier in der Schweiz doch 26 verschiedene Strassenverkehrsämter im wahrsten Sinne des Wortes ihres Amtes walten, ist es ratsam diesen Amtsweg in dem Kanton zu erledigen, in dem das Auto dann eingelöst wird. Dort kann anhand der Typengenehmigung klar definiert werden, was alles zum Fahrzeug gehört und was nicht und ob ein Import nachher Probleme aufwerfen kann.

Auf der sicheren Seite mit einer professionellen Übersetzung

Werden von Händlern oder Spediteuren in Übersee oder auch in Europa komplizierte Vertragswerke in den jeweiligen Landessprachen vorgelegt, lohnt sich vielleicht sogar eine Übersetzung in die deutsche Sprache. Nicht, dass es am Ende dann noch böse Überraschungen gibt…

Diesen Beitrag jetzt auf Social Media teilen:
Share on FacebookShare on Google+Share on LinkedInTweet about this on TwitterPin on Pinterest

Warum Sie einmal im Leben mit einem Cabriolet
unterwegs sein sollten

Cabriolet Auto Übersetzung

Fahrerlebnis unter freiem Himmel

Bei einem Cabriolet lässt sich das Dach vollständig öffnen. Egal ob es als Stoffdach fein säuberlich zusammengelegt oder als Stahl- oder Kunststoffdach im Kofferraum versenkt wird. Ist einmal alles offen, sitzen Sie im Freien und geniessen ein ganz besonderes, intensives Fahrerlebnis. In heutigen Fahrzeugen ist zwar vom Fahrtwind nicht mehr allzu viel zu spüren, da die obere Dachkante viel zu weit über den Fahrgastraum reicht. Sie atmen aber keine von Hightechfiltern gereinigte Luft ein, sondern 1:1 was Natur und Umwelt so alles hergeben. Abgesehen von alledem zieht ein Cabriolet nach wie vor viele Blicke auf sich; fröhliche sowie neidische.

Cabriolet – ein Auto mit Geschichte

Früher, also vor dem zweiten Weltkrieg, als die Automobile auf stabilen Chassis mit aufgeschraubten Karosserien unterwegs waren, war «Cabriolet oder nicht» noch eine Geldfrage. Denn so ein offenes, eigentlich halbes Fahrzeug – der Begriff «Cabriolet» stammt übrigens aus dem Kutschenbau – war deutlich günstiger zu produzieren als eine Limousine und damit umso erschwinglicher. Heute, mit den selbsttragenden Karosserien moderner Personenwagen sieht das freilich ganz anders aus. Das fehlende, sonst mittragende Dach, muss durch ausgeklügelte Verstrebungen im Fahrzeug ersetzt werden. Dies ist unter anderem schon aus Platzgründen nicht immer ganz einfach, dafür aber schön kostspielig.

Früher günstig – heute chic

War das Cabriolet also damals bei der Anschaffung eines Automobils einfach die günstigere Variante, gilt es heute als chic. Die in allen Fahrzeugklassen weitverbreiteten Coupé/Cabriolet-Versionen mit festem Stahldach anstelle des einst weitverbreiteten Stoffverdecks sind im Handling viel unkomplizierter geworden, auch wenn die Platzverhältnisse vor allem im Kofferraum eingeschränkt sind.

Fahrvergnügen bei Wind und Wetter

Cabrioletfahren erfreut sich auch in unseren Breitengraden wieder grosser Beliebtheit, was die Automobilindustrie auch entsprechend realisiert und aufgenommen hat. Es bedeutet genussreiches Vorwärtskommen; ein exklusives Vergnügen, abseits vom Alltag. Selbst bei leichtem Nieselregen, oder sogar im Winter bei schönem Wetter sind Oben-ohne-Ausflüge möglich; je nach Lust und Laune. Winterfahrten und überhaupt Temperaturschwankungen sind bei neueren Cabriolet-Modellen kein Problem mehr. Die heutigen Verdecke sind dicht und gut isoliert, und die Stoffverdecke sollten einfach sauber und trocken gehalten und nach Gebrauch immer gleich wieder geschlossen werden.

So wundert es auch niemanden, dass selbst ältere Occasionen noch sehr gefragt sind und ihre Anschaffung entsprechend teuer ist. Dafür hält sich der Wertverlust, gute Pflege vorausgesetzt natürlich, in Grenzen.

Wer sich kein Cabriolet leisten kann oder will, mietet sich einfach eines. Angebote gibt es genug.

Diesen Beitrag jetzt auf Social Media teilen:
Share on FacebookShare on Google+Share on LinkedInTweet about this on TwitterPin on Pinterest

Sichere Auslandsreisen mit dem Auto

Übersetzung Auto Automobil

So verbringen Sie entspannte Ferien

Dass im Ausland vieles nicht so abläuft wie zu Hause, weiss jedes Kind. Ferienplaner tun gut daran, sich vor einer Reise mit den Gepflogenheiten der Transitländer und vor allem des Ziellandes auseinanderzusetzen. Dabei helfen Reiseführer, Strassenkarten, ein Besuch auf der Webseite des TCS oder ACS und Gespräche mit Personen, die sich bereits auskennen. Grundsätzlich gibt auch die Webseite des EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) wertvolle Auskünfte und Empfehlungen über praktisch jedes Land der Welt. Die Vorbereitungszeit ist bekanntlich beinahe so schön wie die Reise selber. Und dabei gilt: je mehr Sie wissen, desto ruhiger können Sie die Sache angehen.

Sichere Fahrt – aber wann, wo und wie?

Längst wird aus Sicherheitsgründen auch bei uns empfohlen, nur mit abgeschlossenen Türen und lieber tagsüber auf der Strasse unterwegs zu sein. Ausserdem sollten Sie Ihr Auto nicht irgendwo in einer Nebenstrasse abstellen. In vielen Ländern gilt das erst recht. Ein Raub oder Überfall bedeutet in der Regel das Ende Ihrer Ferien und zustäzlich viel Umtrieb, wenn nicht sogar bedeutend Schlimmeres.

Andere Länder, andere Sitten – auch auf der Strasse

Während der Fahrt sollten Sie dringend die Traditionen und Gewohnheiten der einheimischen Bevölkerung respektieren. Schliesslich interessiert sich niemand für schleichende Touristen, die nach irgendwelchen unwichtigen Zielen suchen und den Verkehr aufhalten. In grösseren Städten sollten Sie als cleverer Besucher sowieso die öffentlichen Verkehrsmittel bevorzugen. Oder aber Sie greifen auf seriöse, offizielle Taxis mit funktionierendem Taxameter zurück. Somit lassen Sie sich auf weniger Risiken ein.

Wichtige Dokumente – doppelt hält besser

Bei Auslandsreisen ist es ratsam, Dokumente wie Tickets, ID, Bestätigungen, Vouchers, Versicherungsnachweise usw. zu kopieren und neben den Originalen separat mitzuführen. Zuhause hinterlassen Sie bei einer Vertrauensperson nicht nur die Mobiltelefonnummer, sondern auch eine Liste der besuchten Hotels oder Verwandten.

Übersetzte Vollmacht für Auto und Nachbarskind

Ist man nicht im eigenen oder gemieteten Auto unterwegs, sollte unbedingt eine entsprechende Vollmacht des Besitzers mitgeführt werden. Dasselbe gilt wenn ein Enkel oder Nachbarskind mit in die Ferien darf. Wenn die Vollmacht dann noch in die richtigen Landessprachen übersetzt ist, gibt es weder am Zoll noch bei anderen Kontrollen grosse Diskussionen.

Offerte anfordern

Diesen Beitrag jetzt auf Social Media teilen:
Share on FacebookShare on Google+Share on LinkedInTweet about this on TwitterPin on Pinterest