Automobiles Fachchinesisch

ABS, ASR, Allradlenkung, ESP, Stauassistent usw. Hand aufs Herz: Wer weiss wirklich, was hinter diesen Begriffen steckt?

Die Autowelt ist voller fremder Begriffe und Abkürzungen. Sie begegnen uns überall dort, wo schlagkräftige und vielversprechende Verkaufsargumente gefragt sind. Solche können sie allerdings nur dann sein, wenn jedermann sie versteht und zuordnen kann. Für nicht so Sattelfeste folgen hier ein paar geläufige Beispiele:

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Beim ABS (Anti-Blockiersystem) verteilt eine elektronische Steuerung die Bremskraft individuell auf jedes einzelne Rad und sorgt dafür, dass es beim Bremsen nicht blockieren kann. Wenn die Räder während dem Bremsvorgang nicht rollen, ist die Fuhre nämlich nicht mehr lenkbar und rutscht auf und manchmal auch von der Fahrbahn – egal, ob Hindernisse im Weg stehen oder nicht. Der erste mit ABS ausgestattete Personenwagen war übrigens der Jensen FF aus dem Jahr 1966.

Die ASR (Antriebsschlupfregelung) ermöglicht eine optimale, möglichst verschleissfreie Beschleunigung auch auf schlechtem Untergrund. Wenn die angetriebenen Räder durchdrehen, regelt die Motorsteuerung den Antrieb bis die Haftung und damit die Traktion auf der Strasse wieder stimmt. 1971 begann General Motors damit, Buick Oberklassemodelle mit der Antriebsschlupfregelung «MaxTrac» auszurüsten.

Eine Allradlenkung gab es bis anhin (und auch heute noch) vor allem bei grossen und langen Nutzfahrzeugen, damit diese bei bescheidenen Platzverhältnissen besser manövriert werden können. Seit geraumer Zeit hat sie aber auch den Weg in Personenwagen gefunden, um bei diesen ebenfalls den Wendekreis, vor allem aber die Stabilität auf der Strasse zu optimieren. Technisch gibt es verschiedene Möglichkeiten, die hinteren Räder «ein bisschen» mitlenken zu lassen. Als erster verbaute Honda 1987 ein mechanisches System in den Prelude.

ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) heisst ein Assistent, der durch eine ständige Kontrolle der Fahrsituation einzelne Räder abbremst, wenn ein Fahrzeug nach einer Lastwechselreaktion in Grenzbereichen ausbrechen und schleudern will. Mercedes Benz hat 1995 als erster damit begonnen die S-Klasse auszurüsten.

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Der Traffic Jam Assistant (Stauassistent) ist in der Lage ein Fahrzeug zu bremsen, zu beschleunigen oder zu lenken. Dank dem Zusammenspiel eines Abstandsregeltempomaten und dem Spurhalteassistenten erkennt das Auto über eine Kamera den Strassenverlauf sowie Markierungen und, ob die Fahrzeuge vor einem ihr Tempo verringern oder beschleunigen. Mit diesen Erkenntnissen wird die Fahrweise ständig angepasst.

So gibt es tausende Begriffe, die hier erläutert werden könnten. Wir tun das übrigens in allen Sprachen der Welt, egal wie komplex ein Thema auch sein mag. Stellen Sie uns auf die Probe und verlangen Sie ein Angebot.

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